Zugriff auf die Zukunft


Quelle: Para (Ausgabe Aug/Sept 2002)

Mit Nathal erleben Menschen, zu was sie fähig sind, wenn sie nicht andauernd „nein“ sagen würden zu Veränderungen. Jeder lernt, ohne Angst auf Unbekanntes zu reagieren und die Zukunft vorweg zu nehmen. Dadurch entsteht Freude und der tiefe innerliche Wunsch, in Nathal-Übungen erlebte Talente und Fähigkeiten zu realisieren.

Einen nur dreiseitigen Bericht über die Nathal-Methode zu schreiben, fällt mir schwer. Die Fülle an spirituellen, therapeutischen und medialen Erfahrungen, die ich in den vergangenen 4 Jahren während der Übungen gesammelt habe, sprengt den Rahmen einer solchen Berichterstattung bei weitem. Hinzu kommen Erlebnisse und Erkenntnisse anderer Kursteilnehmer, die ganze Bücher füllen könnten. Wo also anfangen? Am sinnvollsten bei den Fähigkeiten, die ich und andere Menschen während der Übungen erfahren und im Alltag umsetzen können. Es sind die Grundfähigkeiten, die immer wieder beschrieben werden, wenn sich Menschen in psychischen Grenzbereichen bewegen und sich beispielsweise mit Bewußtseinserweiterung, Spiritualität und Heilung befassen, nämlich:

  • die Gabe, im heilerischen Bereich beispielsweise den Kranken wie auf einem Röntgenbild anzusehen oder seine Erkrankung spontan zu erkennen,
  • das Vermögen mit den Augen einer anderen Person zu sehen, mit den Ohren einer anderen Person zu hören und mit der Nase einer anderen Person zu riechen
  • die Fähigkeit, Kontakt zu einer weit entfernten Person herzustellen
  • das Talent zur Kommunikation mit nicht-körperlicher Intelligenz
  • die Fähigkeit das Verbundensein mit Allem zu spüren, die Allausdehnung, das Nichts, höchste Glücksgefühle zu erleben usw.

Nathal ist eine Methode, die uns befähigt, in verhältnismäßig kurzer Zeit das Bewußtsein zu erweitern, den Charakter zu vervollkommenen und sein eigenes kreatives Leben zu leben mit dem Zugang zu für uns wichtigen Informationen, neuen Erkenntnissen, neuen Gefühlen, ja Entdeckungen und Erfindungen auch wissenschaftlicher Art.

Ein Arzt beispielsweise erhielt während einer Nathal-Übung die chemische Formel einer Creme zur Behandlung von Verbrennungen, die erfolgreich vermarktet wird. Ein Heilpraktiker erfuhr eine neue Behandlungsmethode und ihm bisher unbekannte Arzneimittel zur Heilung seiner Patienten. Andere lernen, sich besser in die Fähigkeiten ihrer Kinder einzufühlen, um diese entsprechend zu fördern. Weitere sind auf Pflanzen spezialisiert und können im „Gespräch“ mit diesen Probleme wie fehlende Nährstoffe oder „angenagte“ Wurzeln ermitteln. Dass durch all diese Fähigkeiten das Verständnis für die Umwelt wächst und jeder in der Lage ist „das Richtige“ in Harmonie mit allem zu tun, bleibt nicht aus.

Ich persönlich wurde in einer Nathal-Übung zu den südamerikanischen Inkas geführt und durfte dort eine weniger bekannte Heilmethode erfühlen. Sie behandelten mich enlang der Wirbelsäule durch leichte Berührungen an bestimmten Punkten, was an chinesische Akupressur erinnerte. Mittlerweile setzte ich diese Behandlungsart erfolgreich im Freundes- und Bekanntenkreis ein, wobei mir mental gezeigt wird, welche Punkte zu berühren und energetisieren sind, um Beschwerden zu lindern bzw. ganz zu heilen.

In den rund 1,5 Stunden dauernden Übungen komme ich nicht nur in Kontakt mit fremden Kulturen oder Wesen aus anderen Dimensionen, die mir etwas zu meinem oder anderer Leute Wohlbefinden beibringen wollen, ich „reise“ auch in die Zukunft, wo ich mich mit entsprechenden Gefühlen und damit verbundenen Fähigkeiten und Tätigkeiten erlebe. So erlebte ich mich 1998 während einer Sitzung zwei Jahre später auf Reisen in Südamerika. Und tatsächlich, 1999 kündigte ich meinen sicheren und interessanten Job als Journalistin, erfüllte mir meinen Traum und reiste für 2 Jahre um die Welt. Zuvor hatte ich in den Nathal-Übungen alle Ängste (u.a. das Sicherheitsdenken) davor abgebaut. Von meiner Reise zurück, gelang mir der nahtlose Übergang in die deutsche Gesellschaft und die Arbeitswelt, wobei mir in den Übungen die nächsten Schritte für einen mit viel Freude verbundenen Lebensweg gezeigt wurden. Dabei bleibt es natürlich mir überlassen, ob ich diesen Weg auch gehen will. Da ich aber bereits erlebt habe, mit welch wunderschönen Gefühlen dieser Weg verbunden ist, habe ich den Wunsch und festen Willen, ihn auch zu gehen.

Entscheidungen zu treffen, fällt mir nun leicht, da ich mir in den Übungen die Konsequenzen meiner Handlungen zeigen lassen kann. Ich erlebe beide Situation, fühle die Gefühle aller Beteiligten und die Entscheidung für einen bestimmten Weg ergibt sich von selbst. Anstatt mich auf Berichte anderer verlassen zu müssen, kann ich nun selber hinter die Dinge (z.B historische Ereignisse) schauen. Argumente für Verhandlungen werden mir ebenfalls gegeben.

Wie kommt der Kontakt zu all diesen Informationen zustande?

Das Umfeld eines Menschen ist ein Meer aus unterschiedlichsten Frequenzen. Das Auge kann einen Teil registrieren und verarbeitet diesen Teil zu einem Bild. Bei ungeschulten Menschen kann ein Teil dieser Frequenzen vom Gehirn nicht registriert werden und empfängt dadurch keine Informationen. Wenn es dem Gehirn ermöglicht wird, durch Übungen (z.B. NATHAL-Methode) bestimmte Frequenzbereiche registrieren zu können, die vorher nicht verarbeitet werden konnten, muß das Gehirn - wiederum durch strenge Regeln - lernen, diese neuen Informationen zuzuordnen, zu registrieren und in den Alltag umzusetzen.

Gibt man dem Gehirn die Möglichkeit, auf übliche und alltäglich gelernte Art Frequenzen und daraus resultierende Informationen zu analysieren, entsteht nichts Neues, weil sich das Gehirn nur nach bekannten Mustern richten wird, also sich im Gewohnten bewegt.

Gibt man dem Gehirn die Möglichkeit, auf ungewohnte Art und Weise sich den neuen Informationen über bestimmte Regeln (NATHAL-Methode) zu nähern und sich in die Frequenzen hineinzubegeben, versteht das Gehirn neue Zusammenhänge. Durch den Frequenz- und Gefühlsgleichklang und innere Neutralität (nicht bewerten, nicht analysieren, in der Frequenz bleiben), kann eine Kommunikationsschiene aufgebaut werden. Durch Regeln und Übung ist dieser Kontakt dann wiederholbar. Auch Gefühle werden wiederholbar, Frequenzen und Informationen können gezielt abgerufen und gelenkt werden.

Verbesserte Lernmethoden und höhere Kreativität können erzielt werden, wenn man die morphogenetische Resonanz laut Sheldrake miteinbezieht.  Morphogenetische Resonanz wirkt auch artübergreifend, z.B. Wissen und Gedanken im Unbewußten von Menschen, Tieren und Pflanzen verbinden sich, obgleich sie bislang nie mit einem bestimmten Aspekt in Kontakt gekommen waren. Auch dieses Wissen ist durch die NATHAL-Übungen erfahrbar.

Viele geniale Künstler (z.B. Mozart, Brahms) verstanden sich als Kanal, durch den neue musikalische Werke einfließen konnten. Weitere Beispiele dafür, daß so manche Entdeckung und Erfindung von einer höheren Informationsebene „abgerufen“ werden konnte, sind z.B.: Die Entwicklung der ersten Kohlenfadenlampe durch Thomas Edison; die Beschreibung von Auto und Flugzeug  von Roger Bacon. Große Umwälzungen zum Ende unseres Jahrtausends sagte der „schlafende Prophet“ Edgar Cayce schon Ende des 19. Jahrhunderts voraus. Ebenso konnte Cayce die Krankengeschichten von ihm völlig unbekannten Menschen „abrufen“ und präzise und oft verblüffende, meistens erfolgreiche Behandlungsvorschläge machen.

Dr. Gertje Lathan hat die Fähigkeit, Menschen aller Berufs- und Altersklassen bewußten Zugang zu den im morphogenetischen Feld vorhandenen Informationen zu verschaffen. Das geschieht durch die Anbindung an externe Energien, die keine irdische oder externe personale Existenz haben. Der Teilnehmer begibt sich dabei auf eine mentale Reise durch verschiedene innere und äußere Ebenen und Dimensionen. Damit diese Reise nicht in „Tagträumereien“ abdriftet, sind die einzelnen Schritte dieser Reise erst einmal als Regeln vorgegeben. Dann jedoch, ab einem bestimmten Punkt des Weges, ist nichts mehr vorgeschrieben. Der Übende muß nun den Mut und das Vertrauen aufbringen, sich dem Unbekannten von außen und innen her zu öffnen und an nichts mehr festhalten zu wollen, was ihm geläufig ist.

Im ersten Schritt einer jeden Sitzung trifft man auf die oben erwähnten externen Energieentitäten. Es ist ein Kontakt mit der absoluten Perfektion. Es entsteht eine positive Daueranbindung und ein Schutz, der gleichfalls auch zu Hause wirksam ist, wenn die erlernten Regeln eingehalten werden. Wer die Regeln mißachtet, kommt nicht in die Sitzungen hinein.

Im zweiten Schritt muß man lernen, sich bringen und führen zu lassen und solange zu warten, bis sich Ungeduld verwandelt hat in Geduld und Ausdauer, bis sich die zu vielen und zu hohen Erwartungen abgebaut haben und zur Erkenntnis transformiert wurden: Wichtig ist, in sich zu bleiben, das heißt, sich nicht von außen, von hinten oder der Seite zu sehen, sondern sich dort im Bild zu fühlen. Wird man von den Intelligenzträgern und Resonanzen berührt, muß man es genau dort auch körperlich spüren. Deshalb wird man im nächsten Schritt berührt und behandelt. Auch hier gibt es einige Probleme, da durch Streß, Ängste, Kummer etc. sehr viele Menschen sich kaum noch fühlen und spüren können. Dieses „sich am Körper berühren lassen“ wird geübt, und man lernt auch auszusprechen und zu reflektieren, wo man von sich selber glaubt, Probleme im Leben zu haben bzw. gehabt zu haben. Je ehrlicher und offener man eventuell unverarbeitete Probleme, die noch im Körper manifestiert sind (d. h. subtile Erinnerungen, die noch im Körper gespeichert sind) gegenüber diesen Energieentitäten anspricht, um so eher ist gewährleistet, daß sich Fühlen und Spüren wieder ganzheitlich in Körper, Seele und Geist entwickeln und sich dabei sogar gänzlich neue, bisher noch nicht gekannte Gefühle im Übenden manifestieren. Ist das Vertrauen richtig aufgebaut, werden diverse unzureichende Charakterzüge im Hinblick auf das Fortschreiten der geistigen Entwicklung neu kanalisiert und transformiert.

In der nächsten Stufe wird man weiter energetisiert und gefühlsmäßig erhöht. Es werden Blockaden aus der Vergangenheit, z.B. Jugend, Kindheit, Embryonalzeit oder anderen Inkarnationen gelöst. Es geht an die Ursache des Problems. Der Teilnehmer reagiert erst gefühlsmäßig auf die damals geschehene Situation und begreift dann intellektuell. Fragen, die dabei entstehen, könnten sinngemäß lauten: “Warum reagiere ich in bestimmten Situationen so und so? Warum habe ich, wenn ich Streß empfinde, Probleme mit der Atmung, Asthma oder Allergien?“. Konsequenterweise wird man gefühlsmäßig in die Situation und auf den Punkt gebracht, wo das Leiden begann. Das geschieht sehr sanft und behutsam.

Sobald man im Lichtkanal mit den Energieentitäten auf eine andere Ebene schwebt, betritt man Neuland. Man weiß nicht, wohin es geht und man weiß nicht, was auf einen zukommt. Alle negativen Verhaltensmuster, die einen Menschen im normalen Leben lenken und steuern würden, lernt man als Störfaktoren zu begreifen, und man lernt Vertrauen und Disziplin, da man sich in der völlig unbekannten Umgebung nur über Einhaltung der erlernten Regeln führen und beraten lassen kann. Nur so erreicht man Ziele, die man sich selbst nicht denken, nicht vorstellen und nicht selber kreieren würde.

Man lernt, wie man sich auf einer fremden Ebene oder in einer anderen Galaxis benimmt, wie man in Kontakt tritt mit fremden Seinsformen oder Lebensweisheiten des eigenen Inneren und deren Lebensumstände erfaßt. Man lernt, auf Ratschläge zu achten, und vor allen Dingen lernt man wieder, wie ein Kind zu fragen: „Was können diese Existenzformen, was ich nicht kann?“, „Was gibt es für Techniken oder Behandlungsmethoden dort, die wir auf der Erde benötigen würden?“ „Können wir das schon nachbauen, können wir das anwenden?“ Ist eine solche Möglichkeit schon vorhanden, so läßt man sie sich zeigen, probiert es aus und erfährt alles darüber. Gibt es eine solche Möglichkeit noch nicht, weil z.B. das benötigte Material noch nicht vorhanden ist oder der Behandelnde noch nicht - gefühlsmäßig und energetisch - so weit ist, kann man trotzdem alles darüber erfahren und sich dort behandeln lassen, die Gefühlsqualität erleben und speichern und Erkenntnisse über den eigenen Charakter geben lassen. Sofort danach bittet man dann um Transformation, damit die Verhaltensänderung bis in die Zelle hinein behandelt wird. Sogar auf physischer Ebene ist die Behandlung körperlich und emotional stark spürbar. Falls mittlerweile genügend Vertrauen aufgebaut werden konnte, werden Eingriffe und Operationen durchgeführt, die Heilungen oder Besserungen herbeiführen und zu Hause wiederholt werden können.

Durch das erweiterte Gefühlspotential wird die Akasha-Chonik (universelle Wissensbibliothek) immer weiter geöffnet. Darin enthaltenes Wissen, das mit dem Charakter der übenden Person übereinstimmt, wird in dem Maße zugänglich, wie im Übenden neue Gefühlspotentiale und Vertrauen entstanden sind. Der Sinn ist, alles Erfahrene in den Alltag umzusetzen. Dabei erlebt man nichts, nur um die Neugierde zu befriedigen, sondern jede Situation ist ausgesucht für den speziellen Charakter der Person.

Diese Methode ist anwendbar auch auf sämtliche Forschungsprojekte, wenn man bereit ist, sich Ungewöhnliches und Andersartiges anzuhören als man es bisher erlernt hat. Läßt man altes Wissen los, kann man alles erfahren, in jegliche Materie und Substanz hineingehen, und man lernt und begreift, was es bedeutet, z.B. ein Neutron, Virus, Metall, Gas, Holz- oder Wassermolekül zu sein. Man wird in die Gefühlsqualität der Situationen oder des „Dings“ gebracht und begreift die Lebens- oder Seinsqualität des Materials, des „Dings“, in das man sich verwandelt hat. Schließlich hat man über das Gefühl begriffen, wie „das“ behandelt werden will und muß, was für ein „Plan“ hinter der Sache steckt, die damit anvisiert wird. Wie könnte „das“ anders angefaßt und gestaltet werden, um eine Umsetzung zu bekommen? Es gilt, das in dieser Art umzusetzen, denn außer unserer eigenen begrenzten geistigen Entwicklung gibt es keinerlei Begrenzungen. Man lernt die Zukunft kennen, eigene Aufgaben, neue Projekte, neue Farben und Töne, die man noch nicht erfahren hat. Man lernt, seinen eigenen thermischen Zustand im Körper zu verändern, Zeitsprünge zu üben, Menschen aus der Zukunft im Raum zu materialisieren und vieles mehr. Alles wird geübt und erfahren mit den veränderten dazugehörigen Gefühlen. Jeder Schritt bedeutet mehr Mut, innere Freude und Freiheit.



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