Interview zur Titelstory


Dr. Michael Madel sprach mit Dr. Philippe Evrard von NATHAL über die Akzeptanz der NATHAL-Methode bei den Teilnehmern des Wuppertaler Trainings-lnstituts.

SF: Herr Dr Evrard, ich möchte ganz provokativ beginnen: Ist die Aussage, Intuition zu einer reproduzierbaren Methode zu machen, nicht ein Widerspruch in sich?
Dr. Evrard: Keineswegs. Intuition schliesst per Definition die Fähigkeit ein, über eine Deduktion hinaus an Informationen heranzukommen. NATHAL ermöglicht es, diesen Zugang zu einer dauerhaften, immer einsetzbaren Fähigkeit zu entwickeln.

SF: Wird die NATHAL-Methode eigentlich oft mit Skepsis betrachtet?
Dr. Evrard: Die Teilnehmer haben sich nicht selten bereits einen sehr fundierten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten verschafft, wie sie ihr Leistungspotential erweitern können. Durch NATHAL erhöht sich das eigene Leistungspotential in unerwarteter Weise. Die Widerstände sind im eigenen Unvermögen begründet, sich einer Informationsquelle auf andere als einer rationalen Art zu bedienen. Nach den ersten Übungen weicht diese skeptische Haltung, die erreichten Resultate sind absolut überzeugend.

SF: Im Moment arbeiten Sie an der weiteren wissenschaftlichen Absicherung der Methode. Wie sieht diese Arbeit aus?
Dr. Evrard: In Zusammenarbeit mit einer Universität sind wir dabei, die lückenlose Kausalität zwischen der Synchronizität der Gehirnhälften und dem Zugang zu neuen Informationsebenen mittels E.E.G. (Elektroenzephalogramm)und P.E.T. (Positronen-Emissions-Tomographie)Analyse zu dokumentieren.

SF: Was für Menschen besuchen Ihre Seminare?
Dr. Evrard: Überwiegend handelt es sich um leitende Angestellte, Forschungsdirektoren, Selbständige verschiedenster Provenienz, Inhaber von Unternehmen, Ausbilder, die alle an höhere Leistungen herangeführt werden möchten. Die Teilnehmer sind sehr pragmatisch orientiert und streben eine nachvollziehbare Erweiterung ihrer Potentialitäten an, und sie sind in der Lage, Neuerungen zu akzeptieren. Wie alle Unternehmer, die über den gewöhnlichen Standard hinaus etwas bewirken wollen, sind sie sich ihrer Vorreiterfunktion bewusst.

SF: Inwieweit spielt der Glaube auf seiten der Seminarteilnehmer, dass die Methode tatsächlich funktioniert, eine Rolle bei der erfolgreichen Anwendung der NATHAL-Methode?
Dr. Evrard: Sind Teilnehmer skeptisch und in einer distanzierten Haltung, so werden sie durch das Empfinden bis dahin unbekannter Gefühlsqualitäten zu der Einsicht geführt und eines besseren belehrt, dass ihr anfängliches Misstrauen unbegründet und hinderlich ist und eine Hürde darstellt. Eine Haltung der Offenheit und der Befürwortung a priori verhindert die Entstehung von Bedenken oder beseitigt sie im Laufe des Trainings.

SF: Vielen Dank für dieses Gespräch, Herr Dr. Evrard.


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