"Hätte ich doch auf mein Gefühl gehört, ich wusste es doch". Als mich der Marketing-Professor in meiner Diplom-Prüfung nach der Lösung einer kniffeligen mathematischen Aufgabe fragte, wusste ich intuitiv die richtige Antwort. Da ich meinem Gefühl aber nicht traute, schwieg ich und versuchte vergeblich mit dem Verstand die Aufgabe zu lösen. Als er mir schließlich die Lösung nannte, durchfuhr es mich wie ein Blitz: es war genau dieselbe Antwort, die spontan aus meinem Gefühl ins Bewusstsein geschossen war.
Als mein Kollege Sigfried Spitzer an einem grauen November-Tag in sein Auto stieg, versuchte eine "innere Stimme" ihn davon abzuhalten. Er missachtete sein unangenehmes Gefühl und wurde an der nächsten Kreuzung von einem PKW gerammt. Dabei wurde Sigfried so schwer verletzt, dass er mehrere Wochen im Krankenhaus verbrachte. Hätte er auf sein Gefühl gehört, wäre das nicht passiert.
Solche oder ähnliche Erfahrungen mit ihrer inneren Stimme, ihrem Bauchgefühl oder der Intuition machen die meisten Menschen mindestens einmal in ihrem Leben. Ganz spontan wissen sie plötzlich, was zu tun ist, welche Entscheidung die richtige ist oder sie haben blitzartige Eingebungen für ihr berufliches Fortkommen. Im nachhinein stellt es sich immer heraus, dass das genau der richtige Weg war. Und nicht nur das: Wirklich geniale Ideen, die die Menschheit in ihrer Gesamtheit voran bringen, sind genauso oft das Ergebnis intuitiver Einfälle. Der Chemiker August Kekulé beispielsweise verdankte die Aufklärung der Benzolstruktur ebenso einer Traumvision, wie der amerikanische Mechaniker Isaac Singer die Erfindung der Nähmaschine.
William Blake, Dante Alighieri, Johann Wolfgang von Goethe und Rainer Maria Rilke schrieben nach eigenem Bekenntnis ihre Werke teilweise nach einem "inneren Diktat" und manchmal geradezu, so William Blake: "ohne jede Absicht, ja sogar gegen meinen Willen". Johannes Brahms berichtete, dass er viele seiner Werke in einem "Zustand der Halbtrance" komponiert hat, einem Zustand, "in welchem das bewusste Denken vorübergehend herrenlos ist und das Unterbewusstsein herrscht - denn durch dieses, als ein Teil der Allmacht, geschieht die Inspiration...". Auch von Tschaikowsky oder Mozart weiß man, dass sie ihre Kompositionen in ähnlicher Weise empfangen haben.
Es gibt nicht nur Beispiele aus der Vergangenheit. Auch heute bekennen sich einige Wissenschaftler zu ihrer Intuition. Eine geniale Idee bekam beispielsweise der Patentinhaber Dr. Matthias Kleespies (Inhaber der Euronia GmbH in Memmingen) präsentiert: aus einem bisher nicht genutzten Biopolymer einen preiswerten, umweltschonenden Papier- Ersatz zu entwickeln, der die Holzbestände weltweit schonen soll. Dazu - und das ist eine weltweite Neuheit - sollte ein Mikroorganismus als Basis des Biopolymers gezüchtet werden, mit dem in dieser Form bisher niemand arbeitet. Erfahrungen lagen also nirgends vor. Dr. Kleespies musste sich allein auf seine Intuition verlassen.
Anders als die meisten Forscher, die mehr oder minder per Zufall einen Geistesblitz erhalten, geht Kleespies methodisch an seine Intuition ran. Mittels der von Dr. Gertje Lathan, Fischbachau, entwickelten Nathal-Methode hat er gelernt, entsprechende Infos in einer Nathal-Sitzung gezielt abzufragen. So entwickelte er innerhalb von nur 8 Wochen ein spezielles Nährmittel für den Mikroorganismus, um dieses Biopolymer herstellen zu können und senkte dadurch die Rohstoffkosten auf 1/100 des bis dahin bekannten Rohstoffs. Entwicklungszeiten wurden also reduziert, Kosten gespart. Neue Ideen, Blitzeinfälle, Bauchentscheidungen - ob es in unsere Auffassung hineinpasst oder nicht - sind das Ergebnis spontaner Eingabe, die wir zunächst registrieren und in einem zweiten Schritt logisch analysieren. Es lohnt sich, die Intuition nicht zu vernachlässigen, sondern im Gegenteil, sie intensiv zu pflegen, damit immer wertvollere Einfälle zustande kommen. Die Wirksamkeit der Intuition ist hinreichend gut dokumentiert in allen naturwissenschaftlichen Gebieten sowie ohnehin in allen kreativen Berufen. Künstler erleben sie immer wieder, wenn das Blatt leer ist und Ideen produziert werden müssen. Bis heute fehlt der Intuition immer noch die Vornehmheit, die sich die Naturwissenschaft so gerne aneignen möchte. Dabei sind beide Gebiete sehr wohl komplementär: Die strenge wissenschaftliche Vorgehensweise bleibt unzureichend, wenn die Intuition sich nicht elegant und wirksam hinzufügt.
Logik und Intuition zu verbinden, ohne auf eine herkömmliche Vorgehensweise in Sachen Genauigkeit und Wissenschaftlichkeit zu verzichten, klingt nach traditioneller Vorgehensweise fast utopisch. Wir sind in unserer Denkweise zu sehr auf die strikte Trennung Logik/Intuition fixiert und vermuten einen eher unüberbrückbaren Unterschied als eine überaus wirksame Ergänzung. Die naturwissenschaftliche Ausbildung, die unsere Denk- und Vorgehensweise in Europa wesentlich mehr prägt, als wir es vermuten, trennt sauber beide Konzepte: Logik hat mit Intuition nichts zu tun. Das eine widerspricht dem anderen.
Fakt ist und bleibt aber, dass sich wirklich fortschrittliche Handlungen anfangs aus einer intuitiven Vorgehensweise ableiten. Die Logik schaltet sich in der zweiten Phase ein und ermöglicht Blitzeinfälle oder spontane Einsichten zu verstehen und umzusetzen. Es bedeutet auch, dass sich ein intuitiver Einfall nicht aus Analyse oder Deduktion ableitet.
Die Bedenken der Wissenschaftler gegenüber der Intuition resultieren in der Regel aus einer mangelhaften Betrachtungsweise und dem Unvermögen zu extrapolieren sowie der immer wieder latent falschen inneren Einstellung, die Intuition lasse sich nicht so einfach aktivieren und quantifizieren wie die gesunde logische Vorgehensweise. Wir verlassen dort das Feld - gut abgesteckt und nachvollziehbar - und bewegen uns in ein Gebiet, das von unseren allgemeinen Kenntnissen relativ weit entfernt ist.
Es ist, wie das oben genannte Beispiel von Dr. Matthias Kleespies zeigt, aber sehr wohl erlernbar, intuitiv vorzugehen und neue Ideen zu erfragen. Genauso ist es erlernbar, diese neuen Ideen umzusetzen, egal, womit man sich gerade beschäftigt. Es ist weder kompliziert noch für eine kleine elitäre Minderheit vorgesehen, sondern jedermann möglich.
Bereits seit mehreren Jahren gibt es beispielsweise die Nathal-Methode, die dazu befähigt. Sie ist wissenschaftlich fundiert und wird von Menschen verschiedener Berufsgruppen angewandt. Für leitende Angestellte und key-persons sind solche Methoden ohnehin nicht mehr weg zu denken. Die erzielten Ergebnisse beispielsweise mittels der Nathal-Methode lassen alle Bedenken verblassen. Die Wirksamkeit im Alltag spricht für sich.
So entwickelte ein deutscher Arzt eine Creme gegen Verbrennungen, nachdem er die komplette Zusammensetzung und Herstellungsmethode während des Nathal-Intuitionstrainings vor dem geistigen Auge lesen konnte. Sie wird in Krankenhäusern eingesetzt und zeichnet sich besonders durch schnelle Heilungserfolge aus.
Der Schweizer Erfinder Marcel Hässig, bekam die grundlegende Funktionsweise der Homöopathie und Bioresonanz gezeigt. Das von ihm entwickelte Gerät zur Abschirmung von Erdstrahlen wurde nach Informationen aus den Nathal-Übungen komplett überarbeitet. Es ist nun stabiler, hat einen höheren Wirkungsgrad und ist mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet. Nach dem homöopatischen Prinzip werden Infos eingegeben, die auf den Körper des Patienten übertragen werden.
"Für solche Forschungsarbeiten hätte ich ohne die neuen Infos Monate in Forschungsarbeiten investieren müssen, um zu derartigen Resultaten zu kommen", so der Elektroniker. Derzeit forscht er an einem Gerät zur Bekämpfung von Allergien. Basis sind Farben, die im Unterbewusstsein des Allergikers wirken, aber mit dem Auge nicht gesehen werden können.
Akupunkturpunkte gegen sein chronisches Bronchialasthma erfasste der Veterinär Fritz Schneider im Schweizer Rüti. Der ihn behandelnde TCM-Spezialist endeckte in einem Lexikon über chinesische Medizin, dass es sich um eine spezielle Kombination von Punkten gegen Lungenbeschwerden handelte, von alten Chinesen als "ghostpoints" bezeichnet. Er war höchst erstaunt, dass ein Laie wie Schneider davon gehört hatte.
"Innerhalb der letzten 4 Jahre haben wir unseren Umsatzverdreißigfacht". Jan Schulz, Betriebswirt und Dolmetscher, hat mit Hilfe des Nathal-Intuitionstrainings aus seinem Ein- Mann-Betrieb ein gut laufendes Übersetzungsbüro mit 80 Mitarbeitern in Hünfeld gemacht. Während der Übungen wurden ihm nicht nur dieIdee sondern auch die einzelnen Stationen zum Erfolg "mitgeteilt". Intuitiv erkannte er im Alltag die richtigen Gelegenheiten und bekam in den Übungen nebenbei auch die Entschlossenheit und Durchsetzungskraft, sie umzusetzen.
Auch Horst Eckard, Gründer und Geschäftsführer der Fahrzeug- Herstellers EDAC in Fulda setzt auf seine Intuition "auf Abruf". Und das mit Erfolg: Nicht umsonst geben Mercedes, BMW und Peugeot Entwicklungsarbeiten bei ihm in Auftrag. Mit 3.600 Mitarbeitern auf 5 Kontinenten und 400 Mio.Euro Umsatz zählt EDAC zu den Fortschrittlichsten seiner Branche.
Wie lässt sich dabei eine geniale Idee von purer Phantasie unterscheiden? Voraussetzung für das Empfangen intuitiv wertvoller Informationen ist eine an Desinteresse grenzende Neutralität. "Es muss sogar die Breitschaft bestehen, unter Umständen gegenteilige Informationen intuitiv zu erfassen, die man nicht sofort mit seiner Vorstellung in Einklang bringen kann", meint Dr. Philippe Evrard, Geschäftsführer der DenkLabs GmbH. Der Unternehmensberater arbeitet schon seit 1985 rein intuitiv und hat ein "Denklabor" mit Teams aus Wissenschaftlern und Wirtschaftswissenschaftlern zusammengestellt, die für andere arbeiten, indem sie Informationen intuitiv abrufen. "Auch scheinbar gegensätzliche Informationen können sehr wohl zum Ziel führen", so seine Erfahrungen.
Als weitere wichtige Eigenschaft nennt Evrard die Geduld. Warten zu können, ohne innerlich zu rebellieren oder mühsam zu versuchen, eine Ersatzstrategie aufzubauen ist wichtig, um wertvolle Informationen intuitiv zu erfassen, die einen Vorsprung ermöglichen. Hinzu kommt als Grundvoraussetzung eine positive ethische Haltung, die ebenfalls dazu beiträgt, einen dauerhaften Zugang zu neuen Informationen zu gewähren, so Evrard.
Seiner Meinung nach ist die notwendige Neutralität durch das Einhalten bestimmter Regeln und mittels einer speziellen Abfragetechnik für jeden erreichbar. Beides sind wichtige Bestandteile der Nathal-Methode, die am Institut für Kommunikation und Gehirnforschung wissenschaftlich untersucht wurde.
Anhand von Gehirnwellenbildern wurde dort dokumentiert, wie sie zu einer Gleichschaltung beider Gehirnhälften führt und der Informationsfluss in Bewegung kommt. "Die rechte Hemisphäre, die parallel, bildhaft, emotional, unkoordiniert und ungebremst sehr viele Informationen aufnehmen kann, ergibt in synchroner Zusammenarbeit mit der linken Gehirnhälfte, die strukturiert, analysiert, auswählt und koordiniert ein enormes Potential an neuen, bisher nicht vorstellbaren Denkmöglichkeiten", berichtet der Institutsleiter Günter Haffelder und erklärt hiermit unter welchen Umständen "geniale Einfälle" passieren.
Während des Trainings wurden Gehirnströme gemessen (synchrone Aktivierung von Theta- und Deltabereichen), die laut Haffelder in der Regel nur bei Menschen auftreten, die über außergewöhnlich geniale Fähigkeiten verfügen, die weit über das hinausgehen, was heute noch als "durchschnittlich" betrachtet wird.
Intuitionstraining
Ein wissenschaftlich fundiertes Intuitionstraining ist Nathal. Während der Nathal-Übungen werden linke und rechte Gehirnhälfte synchronisiert, so dass das volle Potential des Gehirns zur Verfügung steht. Das ist am Institut für Kommunikation und Gehirnforschung in Stuttgart wissenschaftlich untersucht worden. Ideen und Erklärungen bekommt der Teilnehmer nicht mehr vorrangig über den Verstand, sondern im Einklang von Verstand und Gefühl. Solche Ideen sind mit der üblichen, verstandesgemäßen Denkweise nicht zu bekommen. Es ist die Art und Weise, wie Genies an neue wissenschaftliche Erkenntnisse, Kompositionen und sonstige Ideen kommen. Mit Hilfe der Nathal-Methode und der dabei stattfindenden Gehirnsynchronisation sind geniale Ideen kein Zufallsereignis mehr, sie können direkt abgerufen werden Kernstück der Methode, die am Nathal-Institut in Fischbachau gelehrt wird, sind systematisch aufgebaute Sitzungen. Ein fester Satz von Grundregeln im Verhalten und eine vorgegebene zweckmäßige Schrittfolge führen den Übenden auf die angestrebten Bewusstseinsebenen, wo Heilung stattfindet und der Informationsfluss in Gang kommt. Diese festen Regeln erlauben die kritische Überprüfung der erzielten Ergebnisse und verhindern unerwünschte Abweichungen. Da sich der Prozess über eine Abfolge innerer Bilder vollzieht, muss der Teilnehmer fähig sein, diese auch vor dem geistigen Auge erscheinen lassen zu können. Voraussetzung für die Teilnahme ist demnach die Fähigkeit zu visualisieren, wozu eine gewisse innere Ruhe notwendig ist. Diese Ruhe ist über die Regeln leicht erreichbar.
Gründerin des Nathal-Instituts ist Dr. Gertje Lathan. Seit 1980 ist sie mit der NATHAL-Ausbildung international tätig. Der Erfolg ihrer Seminare beruht auf ihrer speziellen Fähigkeit, das Energie-Niveau der Teilnehmer zu erhöhen, so dass jeder individuell und von ihr unabhängig Informationen abrufen kann. Als klinische Psychologin und Psychotherapeutin bringt sie viel Erfahrungen aus diversen alternativen Therapieformen und als Seminarleiterin mit.
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