Engelszungen im EEG


 Engelszungen im EEG
 Hirnwellenmuster in 3-D-Diagrammen
 Begegnungen mit unbekannten Energien
 Mentaler Wachstums-Schub für Bierhefe
 Man muss dabei nicht an Engel glauben


Bei Prof. Dr. Gertje Lathan in Remscheid kann man in kurzer Zeit lernen, mit kosmischen Energien, Engeln und anderen "überirdischen" Wesenheiten Verbindung aufzunehmen. Der gesamte Prozess wie auch der Moment des Kontaktes sind am Gehirnwellenmuster ablesbar

Engelszungen im EEG

Frau Professor empfängt mich freundlich und nimmt sich Zeit für mich. Der Anlass für meine Fahrt zu ihrer "Nathal-Stiftung" in Remscheid: In ihren Seminaren soll sich höchst Ungewöhnliches ereignen. Werbung dafür hat sie bisher keine gemacht, dennoch sind sie bestens besucht; sie leben überwiegend von Mundpropaganda. Politiker sind zwar bisher noch nicht bei ihr aufgetaucht, dafür kommen immer mehr "Freiberufler, Kreative, Intellektuelle und Manager". erklärt meine Gastgeberin. Was sie in Scharen anzieht, erscheint einigermassen verwunderlich angesichts der offiziellen Bezeichnung, die auf dem Firmenschild der Stiftung steht: "Nathal-Methode - Trainings zur Steigerung der Leistungsfähigkeit", heisst es da lapidar. Was sich real dahinter verbirgt, klingt eher nach Science Fiction: EEG- Geräte spielen verrückt, Bakterienkolonien "explodieren", Bankbeamte unterhalten sich mit Engeln, ein Wissenschaftler zapft "kosmische Datenbanken" an ...

Frau Professor Gertje Lathan wurde in der DDR geboren, siedelte später in den Westen um und studierte Psychologie. Allerdings war sie mit dieser Disziplin nie so richtig glücklich und hatte das Gefühl, sich "im Kreis zu drehen". So habe sie nach Methoden gesucht, um weiterzukommen, "ohne diese ewige Rückschau in die eigene Vergangenheit". Sie machte eine Ausbildung in Hypnose und arbeitete mit Suggestionen. Auch dabei ging sie konsequent ihren eigenen Weg: "Ich glaube, dass ich die Fähigkeit habe, Dinge zu studieren, neu zusammenzufügen und so umzusetzen, dass sie schneller funktionieren. Ich hatte immer recht erfolgreiche Behandlungen und konnte die Leute schnell auf die Beine stellen."

Das können andere auch. Doch die Klienten Gertje Lathans merkten nach und nach, dass auch noch eine ganz andere Qualität in die Behandlung kam. Ihnen wurde heiss, sie spürten eine "Energie", die sie als Wellen oder Schübe beschrieben. Damals, Anfang der achtziger Jahre, arbeitete Frau Lathan in einer biologisch orientierten Klinik, Bereich Psychosomatik. Die Ärzte sagten ihr, dass sich die Blutwerte ihrer Patienten deutlich gebessert hätten und Heilungen schneller verlaufen seien. Und die Patienten selbst schilderten plötzlich bei Visualisierungs-Übungen ganz andersartige Erlebnisse. Frau Lathan wurde stutzig. Sie spürte, dass sich hier etwas Neues anbahnte. Dieses Neue ist, dass man Mitte der Neunziger bei Frau Professor Lathan lernen kann, mit "Energien", "Entitäten", "Engeln" oder was auch immer in Kontakt zu treten und das nicht nur einmal, spontan, sondern systematisch. Man kann mit ihnen kommunizieren, wobei Fragen nicht mündlich oder schriftlich beantwortet werden, sondern in Form von innerer Gewissheit, Bildern und Gefühlen (was vielleicht nicht ganz so neu ist, aber den Vorteil einer höheren Informationsdichte hat). Oder man erhält Zugang zur "kosmischen Datenbank", wo die unterschiedlichsten Informationen abgerufen werden können: zukünftige Formen der Energiegewinnung, naturwissenschaftliche Entdeckungen der nächsten Dekaden ... Dinge, von denen die Fragenden nicht einmal ahnten, dass es sie einmal geben könnte.

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Hirnwellenmuster in 3-D-Diagrammen

Doch wie oft hören oder lesen wir von Menschen, die sich mit Engeln unterhalten, die von kosmischen Datenbanken oder Reisen in ihre eigene Zukunft berichten - wie steht es mit Beweisen?

Auf der Suche danach setze ich mich mit Günter Haffelder in Verbindung, dem Leiter des "Instituts für Kommunikation und Gehirnforschung" in Stuttgart. Der Physiker, Psychologe und Spezialist für innovative elektroenzephalographische (EEG-)Messverfahren hat bereits mehrfach Untersuchungen in Nathal-Seminaren durchgeführt. Er deutet zuerst auf einen Stapel Computerausdrucke und dann auf den Computer: "Das EEG ist eine Technik, mit der Sie die Gehirnwellen messen können. Beim Arzt geschieht dies meist in Form von kryptischen (unklaren, schwer deutbaren - Anm. d. Red.) Kurven, doch dank der modernen Mikroelektronik ist die Darstellung auch in Form von ansprechenden Grafiken und dreidimensionalen Diagrammen möglich. Auf diesem Blatt hier" - er fischt einen Computerausdruck aus dem Stapel - "ist das EEG eines Teilnehmers am Anfang und Ende eines Seminars bei Professor Lathan aufgezeichnet. Der Teilnehmer ist zunächst linkshemisphärisch sehr unkoordiniert und diffus, also weitgehend "normal". Die am Ende der Sitzung eingetretene Synchronizität der beiden Gehirnhälften und diese merkwürdigen Deltawellen treten sonst nur bei Menschen auf, die über aussergewöhnliche mentale Begabungen oder jahrelanges Training in Meditation oder Yoga verfügen."

Dann klingelt das Telefon, und ich sehe mich im Institut etwas um: eine geräumige Wohnung irgendwo in Stuttgart, gemütlich, komfortabel und bis zur Decke vollgestopft mit Kabeln, Steckverbindungen, Adaptern und drei Jahrzehnten Elektronik. Überall Messgeräte, Computer, Bildschirme, Tastaturen, Festplatten, Disketten, Drucker, Videokameras, Röhrenverstärker, Mikrofone, Kopfhörer, Synthesizer und Soundblaster-Karten. Wo noch ein Zentimeter frei war, stapeln sich Papierberge, Bücher, Manuskripte, Kopien und endlose Haufen von Computerausdrucken. Nur das Genie gebietet über das Chaos, und ich konnte wetten: Günter Haffelder weiss genau, wo er was findet - er muss also ein Genie sein.

Just in diesem Augenblick ist auch das Telefonat beendet, und er nimmt unsere Unterhaltung wieder exakt auf, wo sie vor zehn Minuten unterbrochen wurde. Also zurück zu den Messungen bei Professor Lathan. Auf einem weiteren Computerausdruck taucht der Seminarteilnehmer gerade "in das Licht" ein, während der folgende den Moment zeigt, wo der Proband "die nächste Ebene betritt". Noch ein Blatt fixiert den Augenblick, wo er gerade "durch den Lichtkanal" geht, um hier schliesslich Informationen von einer "Wesenheit" zu erhalten ... "Was immer auf diesen Seminaren passieren mag", so Haffelder, "es schlägt sich stets in aussergewöhnlichen Gehirnwellen-Mustern nieder, wie man sie im EEG nur selten sieht."

Auf Professor Gertje Lathan war Günter Haffelder eines Tages von einem Psychologen aus Bochum aufmerksam gemacht worden, der gerade von einem Seminar bei ihr zurückgekommen war, das sein Weltbild gründlich durcheinandergewirbelt hatte. Nun wollte er die neurologischen Spuren und Effekte von einem Fachmann einmal näher untersuchen lassen.

Während Medien, Heiler und Löffelbieger im allgemeinen auf Messtechnik eher zurückhaltend reagieren, lud Professor Lathan den Physiker spontan ein, bei ihrem nächsten Seminar mal vorbeizukommen. "Es war einfach überwältigend! Wir hatten alle Freiheiten und durften alles aufzeichnen. Ob EEG oder Videoaufnahme, ob bei ihr, ihrem Mitarbeiter oder den Seminarteilnehmern - ihre Offenheit hat uns überrascht und sehr geholfen." Günter Haffelder begleitete messtechnisch mehrere Seminare, untersuchte ausführlich Frau Lathan selbst, mehrere ihrer Seminarteilnehmer und geübte Praktiker ihrer Methode. Das Ergebnis beeindruckte ihn. Insbesondere, wie die Seminarteilnehmer dort "unglaublich schnell aus ihren alten Mustern herausgeholt werden. Doch dabei werden sie in keinster Weise abhängig gemacht. Sie lernen lediglich eine Reihe von Fähigkeiten und Techniken, die sie anschliessend auch alleine zu Hause praktizieren können. Faszinierend für mich, dass manche Teilnehmer danach wissen, was ihre Ziele sind, wo ihre Fähigkeiten und Talente liegen und wie sie diese ausbauen können." Er kramt in unnachahmlicher Weise weitere EEG-Ausdrucke aus dem Stapel und legt sie auf den Boden. Auf intensive Zacken und Kurven - gewissermassen die "Engelszungen" im EEG - deutend erzählt er, dass er dreimal das Messgerät ausgetauscht habe, weil er einen technischen Fehler vermutete. Doch die Zacken und Kurven waren gleichgeblieben: "Ich habe in den letzten zehn Jahren Tausende von Messungen gemacht, viele mit hochbegabten und lernschwachen Schülern, aber auch mit Ärzten, Patienten, mit Heilern und telepathischen Medien, doch solche Effekte habe ich so gut wie nie erlebt. Die Gehirnwellen, die Gertje Lathan bei einigen ihrer Seminarteilnehmer hervorruft, sind einmalig."

Eine Vermutung allerdings hat er: "Bei Kleinkindern tauchen - bedingt durch die physiologische Reifung des Gehirns - ähnliche Potentiale auf. Immer wenn Babys mal kurz wegtreten, bilden sich neue synaptische Verbindungen, neue Verdrahtungen im Gehirn. Und ähnliche Reaktionsprofile finden sich auch hier bei der Nathal-Methode. Aber im Unterschied zu Kleinkindern werden nicht nur die Delta- und Thetawellen aktiviert, sondern auch die Betawellen. Das habe ich vor allem bei Messreihen mit geübten Nathal-Praktikern beobachtet."

Das Einsteiger-Seminar, das ich besuche, dauert von Montag bis Freitag. Ein Dutzend Teilnehmer räkeln sich zweimal täglich auf bequemen Liegen, gehen in Trance und durch eine genau definierte Abfolge visueller Vorstellungen, verbunden mit bestimmten Suggestionen der Seminarleiterin, um anschliessend ihre Erlebnisse auszutauschen. Von aussen betrachtet geschieht gar nichts Besonderes: Sie schliessen ihre Augen und entspannen sich, während Gertje Lathan mit monotoner Stimme und wenigen Worten die Sitzung einleitet und durch mehrere Stationen führt. Danach beredtes Schweigen. Ab und zu ein Rascheln oder Räuspern. Wir liegen in einer mehr oder weniger leichten Trance und nicken manchmal ein. Nach ein, zwei Stunden stehen die ersten Teilnehmer wieder auf, falten ihre Decken zusammen und schleichen sich hinaus. Draussen ein Schluck Wasser, Tee oder Kaffee, eine Zigarette, ein Gespräch... Anschliessend gibt es einen ausführlichen Austausch in der Gruppe.

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Begegnungen mit unbekannten Energien

Wie gesagt, von aussen betrachtet nichts Besonderes. Auf der inneren Leinwand aber gehen wir eine Reihe von Bildern und symbolischen Stationen durch und werden dabei von zwei imaginären "Wesen" begleitet. Und wenn man nichts erwartet, nichts mehr forciert und einfach nur "da ist", dann kommt es vielleicht zu einer Begegnung mit einer bis dahin garantiert unbekannten Form von Energie. Man tritt in Kontakt, und man erhält Informationen. Professor Lathan: "Diesen Moment kann man im EEG exakt bestimmen, er geht mit einem hohen Mass an Synchronisierung der beiden Gehirnhälften einher. In diesem Zustand sieht es aus, als würde das Gehirn neu eingestellt. Das ist für den Lernprozess sehr wichtig, und diese Feinjustierung findet auf jeder Stufe erneut statt, bis sich Ihre Charaktereigenschaften so verändert haben, dass Sie an das übergeordnete Wissen gelangen können. Dann werden Sie mit Möglichkeiten und Fähigkeiten konfrontiert, die Sie bis dahin noch nicht einmal ahnten. Und vieles geht einem dann im Leben leichter und müheloser von der Hand."

Was das heisst, erfahre ich von einigen Teilnehmern: Ein Personalchef erzählt von seiner neugewonnenen Sensibilität, Bewerber besser einzuschätzen, auf Teamfähigkeit abzuklopfen und ihnen eine optimale Stelle im Betrieb zuweisen zu können; von der Fähigkeit, mit Menschen besser auszukommen, sich (bei Entscheidungen) nicht mehr so allein zu fühlen und weniger unter Stress zu stehen. Ein Zahnarzt, der - mit einem akuten Notfall konfrontiert - seinen Patienten eigentlich sofort in die nächste Klinik hätte einliefern müssen (was jedoch nicht möglich war), kontaktierte seine neu gewonnenen Fähigkeiten, die ihm exakt den Weg beschrieben, die Wunde zu behandeln und den Zahn zu ziehen. Ein Forscher berichtet, dass er Entwicklungen seitdem schneller vorantreiben kann, indem er sich auf die Frequenz der betreffenden Materialien einstimme; dass er chemische Prozesse auf der atomaren Ebene erleben kann, ihre "Intelligenz" kontaktiert und förmlich spürt, welche Behandlung ein bestimmtes Material verlangt. Und ein ehrenwerter Direktor der Max-Planck-Gesellschaft doziert neben mir über verrückte Reisen durch komplexe Formeln der anorganischen Chemie. Ich fühle mich wie an Bord des Raumschiffs "Enterprise" - allerdings nur als einfacher Astronaut (ich bin nämlich kaum über die "erste Ebene" hinausgekommen). Doch selbst da gibt's schon eine ganze Menge zu erleben ...

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Mentaler Wachstumsschub für Bierhefe

Geübte Nathal-Praktiker verfügen über noch interessantere Fähigkeiten. Philippe beispielsweise empfängt in seinen Sitzungen nicht nur Buchstaben und Symbole in einer unbekannten Schrift, sondern führte bei dem bekannten Wissenschaftsfotografen Manfred Kage an dessen "Institut für wissenschaftliche Fotografie und Kinematografie Schloss Weissenstein" eine kontrollierte Studie durch. Thema: die mentale Beeinflussung lebender Organismen durch Nathal-Geübte. Philippe konzentrierte sich auf zwei von einem Mikrobiologen vorbereitete und mikroskopisch kontrollierte Bierhefe- und Kolibakterien-Präparate mit der Intension "Wachstumszunahme und Vielfalt" und sendete entsprechende "mentale Impulse" aus. Originalton Forschungsunterlagen: "Die Messungen ergaben eine signifikante Wachstumszunahme ... Bei wissenschaftlich begleiteten Untersuchungen liegen die quantitativen Wachstumszunahmen in der Regel zwischen 5 Prozent und 50 Prozent - dies in besonders günstigen und seltenen Fällen. Als gelungen und als erfolgreich gilt bereits eine Untersuchung, die ein Wachstum von 30 Prozent aufweist. - Die Differenz (aktivierte zu nicht aktivierte Präparate), die sich in diesem Fall ergab und nachweisen lässt, liegt bei 1 zu 5000. Dies impliziert, dass sich die behandelten Präparate um den Faktor 5000 multipliziert haben resp. eine quantitative Vermehrung um das 5000fache stattgefunden hat." Beide Experimente sind selbstverständlich, entsprechend dem Rahmen wissenschaftlicher Messreihen, wiederholte Male durchgeführt worden. "Die Ergebnisse", so die wörtliche Aussage im Forschungsbericht, "wiederholten sich, d.h. sie sind als analog und kaum differierend zu bezeichnen."

Ein weiteres Experiment beschäftigte sich mit der "Neutralisierung von Legionalerregern", die für die gefürchtete Legionärskrankheit verantwortlich sind. Hier ergab sich als Resultat: "Die ursprünglich sehr vitalen und aussergewöhnlich beweglichen Erreger verhielten sich absolut amorph. Wie die mikroskopischen Aufnahmen dokumentieren, wurde bereits nach 28 Stunden eine deutliche Erhellung (entspricht der Neutralisierung) der Erreger festgestellt, die sich nach 50 Stunden derart verdeutlichte, dass eine optische Unterscheidung zwischen den ausgehöhlten Hüllen und dem Nähragar (Nährlösung - Anm. d. Red.) kaum möglich war. Alle begleitenden Analysen (virologischer, bakteriologischer und medizinischer Art) auf die potentielle Kontaminationsgefahr (Verseuchungsgefahr - Anm. d. Red.) sind natürlich unternommen worden, mit den immer gleichlautenden Ergebnissen: ein Kontaminierungsrisiko für die Menschen besteht nicht mehr."

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Man muss dabei nicht an Engel glauben

Professor Gertje Lathan arbeitet mit diversen Instituten und Organisationen zusammen, und weitere Forschungen sind in Vorbereitung. Vor allem aber will sie zukünftig "kleinere Gruppen trainieren und gründlicher ausbilden. Damit die Leute eine Perfektion erreichen, die es ihnen nach der Ausbildung ermöglicht, ihre Grenzen zu überschreiten und übergeordnet zu denken. Und diejenigen, die einfach nur mal einen Sprung in eine neue Dimension machen wollen, kann ich auch in grösseren Gruppen instruieren, um mehr Menschen zu erreichen."

Jeder hat also die Chance, in fünf Tagen unbekannte Systeme und Welten zu bereisen, sich selbst besser kennenzulernen und wertvolle Informationen zu empfangen, sich als Licht zu erleben und unbekannte Wesen zu kontaktieren. Einzige Vorbedingung: Man sollte über profunde Erfahrungen in Sachen Entspannung und fundamentale Fähigkeiten des Visualisierens verfügen. Wer dagegen unter Volldampf oder vor einem privaten Scherbenhaufen steht, bei dem "können schon mal zwei bis drei Tage für die Probleme verstreichen", so die Seminarleiterin. "Die kriegt man zwar in einer Art Blitztherapie weg, aber es hält den Betreffenden und die Gruppe zeitlich auf. Nur wenn solche Dinge wirklich geklärt sind, kann man mit der eigentlichen Arbeit anfangen."

An Engel muss man dabei nicht glauben und auch nicht an Max Planck, der vor mehr als 50 Jahren gesagt hat: "Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt fühlen, sondern vielmehr dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist."

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